Russland beklagt geheime Biowaffen-Forschung auf Insel Riems...!!!
https://www.nordkurier.de/mecklenburg-vo...2347584303.html
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Minute 2.22 - Erwähnung des Leoffler Institut in Deutschland.
Minute 5.50 - Info über 330 Biolabore in 30 Staaten
Hier der Link bzgl. der 5 Standorte dieser Biolabore
https://www.fli.de/de/ueber-das-fli/das-fli/

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Die Universität Greifswald lässt ihre Geschichte im Dritten Reich erforschen: Ihre Naturwissenschaftler arbeiteten für die V2-Raketen, erprobten Giftgas an Menschen und entwickelten Biokampfstoffe.
In London stießt das Team auf Belege, dass die Greifswalder Dozenten Heinz Röhrer und Gottfried Pyl in der 1942 auf der Insel Riems gebildeten Arbeitsgruppe zur Entwicklung von Biokampfstoffen mitwirkten. Speziell ging es um den für Rinder tödlichen Maul- und Klauenseuchenerreger und die Herstellung eines militärisch wichtigen Trockenpräparats.
Greifswalder Chemiker und Mediziner erprobten den Senfgaskampfstoff LOST – teilweise bei Experimenten mit Menschen. In dem 1939 veröffentlichten Werk „Chemische Kampfstoffe und ihre Eigenschaften“ beschrieb der Direktor der Universitätshautklinik, Wilhelm Richter, die Wirkung von Senfgas auf der Haut und dokumentierte die Ergebnisse mit Fotografien.
Der Direktor des Physikalischen Instituts, Rudolf Seeliger, befasste sich mit sogenannten Hochstrombögen (Lichtbögen) – eine Forschung, die angesichts der Verwendung in Flak-Scheinwerfern als kriegswichtig galt. Das Institut war die einzige Einrichtung der Hochschule, die zum Rüstungsbetrieb erklärt worden war. Denn hier arbeiteten Wissenschaftler an Radiosonden für die V2-Raketen, die im nahen Peenemünde auf der Insel Usedom entwickelt wurden.
An den Universitätskliniken wurden 2403 Männer und Frauen sterilisiert: Grundlage war das „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“. Eberle verweist auf eine dilettantisch anmutende Skizze in einer Dissertation von 1944, die die „eugenischen Forschungen“ unter dem Greifswalder Erbbiologen Günther Just illustrierte: Angeblich Minderwertige würden viele Kinder zeugen, die es – ebenfalls minderwertig – maximal in die Hilfsschule schafften.

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Auf der Insel Riems entstanden in den vergangenen fünf Jahren insgesamt 89 Laboratorien und 163 Stalleinheiten verschiedener Sicherheitsstufen. Der Bund investierte rund 300 Millionen Euro in die Errichtung der Gebäude. Das FLI gehört zu den Ressortforschungseinrichtungen im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

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In den US-finanzierten (Biden junior) Bio-Labore in der Ukraine sind Lieferdokumente mit Bestimmungsort Löffler Institut Riems gefunden worden. Betraf Übersendung infizierter Blutproben von ukrainischen Probanten. Habe die Lieferscheine gesehen.

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Riemserort - ist Ortsteil der Stadt Greifswald und war zu DDR-Zeiten die Wohnzone auf dem Festland für das Forschungsinstitut Insel Riels.
Die Gebäude daher zwischen 1953 und 1968 errichtet. Samt Konsum und Gaststätte.
Fotos von Petra Haase
Heute ist die Siedlung privatisiert und es lässt sich dort gut und vor allem ruhig und preisgünstig wohnen. Etwas über 1000 Einwohner inzwischen.

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Älteste Gebäude
Das Seilbahngebäude wurde in den 1920er Jahren errichtet und beherbergte die Seilbahn, die zur Insel Riems führte. Mit ihr wurden unter anderem die Tiere zum Virenforschungsinstitut transportiert, das Friedrich Loeffler 1910 auf dem Riems gründete.
Im Bild rechts das weiße Gebäude ist die Seilbahnstation

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Auch ein Hafen war vorhanden für Verbindung zur Insel Riems. Inzwischen ein tristes Dasein.
Er ist städtisch und abgesperrt. Kein Boot dümpelt am Steg.
„Unser Ziel ist, dass er wieder in Betrieb geht“, sagt Greifswalds Oberbürgermeister . Doch die Sanierung sei ein schwieriges Vorhaben, weil Bund, Land und Kreis involviert seien.
Typisch für Deutschland- 34 staatliche Stellen bekommen nichts auf die Reihe.

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Schmuck sieht sie aus, die Alte Schule in Riemserort. Noch wird sie als Arbeiterunterkunft genutzt. Doch der Eigentümer plant, demnächst Räume zu vermieten. Die Hansestadt Greifswald hat großes Interesse, dort ein Ortsteilzentrum zu etablieren. Die Ideen sind schon weit gereift.

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Abgedunkelte Limousinen, Polizeibeamte und ein Hubschrauber, der über der Insel Riems kreist. Am Montagvormittag trafen sich Spitzenpolitiker im Friedrich-Loeffler-Institut, um über die Zukunft der Energieversorgung in Deutschland zu sprechen.
Die Zufahrt zur Insel Riems war gesperrt, Polizisten kontrollierten jeden Autofahrer, Lieferwagen und Radler, der über die Brücke Richtung Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) wollte: Am Montag trafen sich die Regierungschefs der Länder Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen unter der Leitung von Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) mit Bundeskanzler Olaf Scholz im FLI.
Sie wollten klären, wie die Energieversorgung Deutschlands vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine gelingen soll und wie sich Ostdeutschland wirtschaftlich weiterentwickeln kann. Zu dem Treffen wurde auch der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Carsten Schneider, erwartet. Für die Sicherheit an der Zufahrt zur Insel Riems in dem Greifswalder Stadtteil sorgten neun Beamte der Bereitschaftspolizei. Ein Polizeihubschrauber kreiste die gesamte Zeit über der Region.

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Die stille Insel – Wie Riems zum Wächter der Welt wurde
Morgendunst über der Ostsee. Eine Fähre legt ab, Ziel: eine Insel, die kaum jemand betreten darf. Hinter den Zäunen von Riems, zwischen Greifswald und Usedom, stehen graue Gebäude, Lüftungsrohre, Labortrakte – und ein Versprechen: Sicherheit. Hier, auf kaum einem Quadratkilometer Land, wird an Viren geforscht, die den Rest der Welt in Atem halten könnten.
Als Friedrich Löffler 1910 auf Riems das erste Institut für Tierseuchen gründete, war die Idee so einfach wie genial. Eine Insel als Labor – das Meer als natürliche Quarantäne. Löffler hatte zuvor nachgewiesen, dass die Maul- und Klauenseuche nicht von Bakterien, sondern von einem Virus ausgelöst wird. Mit dieser Erkenntnis begann eine Ära der Virologie, die bis heute andauert.
In den Jahrzehnten danach wurde die kleine Ostseeinsel immer mehr zum Symbol für die Verbindung von Wissenschaft und Kontrolle. Im Dritten Reich wurde sie zur Reichsforschungsanstalt – in der DDR dann zum abgeschotteten Produktionszentrum für Impfstoffe. Rund 800 Menschen arbeiteten hier, abgeschirmt von der Außenwelt. Wer auf Riems lebte, war Teil einer Gemeinschaft, in der Präzision, Schweigen und Loyalität zum Alltag gehörten. Hinter dem wissenschaftlichen Fortschritt stand auch ein System der Überwachung.
Nach der Wiedervereinigung hätte das Ende kommen können. Stattdessen folgte ein Aufbruch: Der Bund investierte Hunderte Millionen Euro, und aus der alten Forschungsanstalt wurde das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – eines der modernsten Hochsicherheitslabore der Welt. Hier, in Schutzanzügen der Kategorie BSL4, werden heute Viren erforscht, die tödlicher sind als jede bekannte Tierseuche: Ebola, Vogelgrippe, Nipah.
Riems ist heute mehr als ein Forschungsstandort. Es ist ein Schutzschild – für Landwirtschaft, Ernährung, Gesundheit. Ein Ort, an dem die Grenzen zwischen Tier und Mensch wissenschaftlich sichtbar werden. Denn die großen Gefahren unserer Zeit, die Zoonosen, entstehen dort, wo die Welt zusammenrückt: an den Märkten, in den Ställen, in den globalen Lieferketten.
Vielleicht liegt in der Geschichte dieser Insel ein Gleichnis. Wo einst ein Bauernhof stand, steht nun ein Labor, das die Welt beobachtet. Was früher die Kühe der Bauern bedrohte, bedroht heute ganze Kontinente. Riems ist geblieben, was es immer war: eine Bastion der Vorsicht – unscheinbar, isoliert, und doch von weltweiter Bedeutung.

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