RE: Wirtschaftsnachrichten

#211 von Thomas , 25.08.2023 21:41

Endgültiges Aus für Waggonbau in Niesky
von MDR SACHSEN
Nach monatelangen Mahnwachen, Appellen an den Eigentümer und schließlich der Suche nach neuen Investoren ist nun alles vorbei. Niesky verliert einen großen Traditionsbetrieb. Eine Beschäftigungsgesellschaft soll die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übergangsweise auffangen.
Der insolvente Waggonbau Niesky muss Ende August endgültig schließen.

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RE: Wirtschaftsnachrichten

#212 von Regner , 20.09.2023 10:53

Was nun???
Die Öl-Raffinerien der Welt erweisen sich als unfähig, genügend Diesel zu produzieren, was eine neue Inflationsfront eröffnet und die Volkswirtschaften eines Kraftstoffs beraubt, der Industrie und Verkehr gleichermaßen antreibt. Die Ölpreise für WTI und Brent stiegen zuletzt auf ein Zehn-Monats-Hoch, weil sich Russland und Saudi-Arabien verpflichten, die Produktion länger zu drosseln.

 
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RE: Wirtschaftsnachrichten

#213 von Malte , 16.10.2023 23:24

LKW Maut 2023
Die Inflation schlägt aktuell bei den Lebensmitteln am stärksten zu. Jetzt noch das. Danke
Deutschland hat beschlossen, die neuen Mautsätze bereits zum 1. Dezember 2023 einzuführen. Es wird davon ausgegangen, dass die Preise für die meisten Fahrzeugkombinationen (ab 7,5t) mit einem höchstzulässigen Gesamtgewicht von bis zu 40 Tonnen um fast 86 % steigen werden – das entspricht bis zu 35,4 Cent pro Kilometer.
Gilt auf Autobahnen und Bundesstraßen.

 
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#214 von Bighorse , 26.10.2023 18:08

Während Robert noch vom grünen Wirtschaftswunder träumt, fährt der Windkraftspezialist Siemens Energy im Geschäftsjahr 2022/23 einen Verlust von 4,5 Milliarden Euro ein und bittet um Staatshilfe.

 
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#215 von Logitech , 28.10.2023 15:41

„Existenzbedrohend“ - Drei Sätze aus Habecks neuer Strategie zeigen Deutschlands großes Schlamassel


Eine Situation in die uns Habeck und seine Grünen ja erst leichtsinnig und dumm eingebrockt haben. Er jetzt als Retter ? Jagd die Grünen endlich zum Teufel.

Robert Habeck hat in dieser Woche seine neue Industriestrategie vorgestellt. Darin finden sich Sätze, die den aktuellen Zustand von Deutschlands Wirtschaft beschreiben.

Vor nicht allzu langer Zeit warnte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck vor einem „defätistischen Schlechtreden“ des Standorts Deutschland. Nun haben Habeck und seine Ministerial-Beamten eine eigene Bestandsaufnahme des Landes gemacht - und in einem 60-seitigen Industrie-Strategiepapier vorgelegt. Darin finden sich Sätze, die das Wirtschafts-Schlamassel am Standort Deutschland schonungslos aufzeigen.

1. Die Existenzbedrohung
Im Kontext der aktuell hohen Strompreise - die in Deutschland im internationalen Vergleich besonders stark gestiegen sind - heißt es in Habecks Strategiepapier: „Für zahlreiche Betriebe der energieintensiven Industrie sind diese Preise existenzbedrohend, es droht eine Erosion der deutschen Grundstoffindustrie und damit der Wegfall integrierter Wertschöpfungsketten.“

2. Die Abwanderungsangst
Habecks Ministerium schlägt einen Brückenstrompreis für energieintensive Unternehmen vor. Diese müssten die Zeit bis zu günstigerem Strom überbrücken - hätten derzeit besonders an den hohen Preisen zu knapsen, würden kaum von der EEG-Umlage profitieren und hätten damit einen deutlichen Wettbewerbsnachteil. Habeck formuliert, was passiere, wenn sein Brückenstrompreis nicht komme: „Andernfalls drohen Produktionsrückgänge oder sogar die Abwanderung strukturell wettbewerbsfähiger Unternehmen aus Deutschland, insbesondere in den Grundstoffindustrien. Damit würden Ausgangspunkte von Wertschöpfungsketten zerstört, die sich durch ganz Europa ziehen.“

3. Der Wohlstandsverlust
Habeck selbst sagte bei der Vorstellung des Papiers laut „Bild“-Zeitung: „Wir verlieren die Industrie und damit nicht nur Arbeitgeber und Branchen, sondern einen maßgeblichen Teil des Wohlstands.“ In seinem Strategiepapier machen Habeck und seine Beamten klar, was es aus Sicht des grünen Ministers braucht, um Deutschland durch diese schwierige Zeit zu schiffen. Doch sie machen eben auch deutlich, in welche Lage Deutschland sich selbst gebracht hat.

Nochmal, nicht Deutschland hat ich selbst in diese Lage gebracht sondern eine völlig unfähige Ampelregierung gepaart mit der unsinnigen Umsetzung grüner Reformen der Decarbonisierung und unnötiger wirtschaftsschädlicher Sanktionen gegen Russland.

Decarbonisierung ist nichts weiter wie Zerstörung der Grundindustrie.

 
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#216 von Klaus-Peter , 17.11.2023 19:13

Gefunden in Telegram
In Deutschland werden AKW geschlossen, und der Weg geht zurück, zu grüner mittelalterlichen Energiegewinnung mit Windmühlen...
In Russland:
BN-800-Reaktor ein Jahr lang mit Brennstoff aus dem Atommüll betrieben
Der Reaktorblock BN-800 des Kernkraftwerks Belojarsk ist der erste in der Welt, der ein Jahr lang mit Brennstoff aus nuklearen Abfällen betrieben wurde. Genauer gesagt handelte es sich früher um Abfälle, aber heute sind sie zu MOX-Brennstoff geworden, dessen Verwendung eine Verzehnfachung der Brennstoffbasis der Kernkraftindustrie ermöglichen wird.
Das KKW Belojarsk ist das einzige Kraftwerk der Welt mit schnellen Neutronenreaktoren auf industriellem Leistungsniveau. Darüber hinaus produziert der langlebige BN-600-Reaktor seit mehr als 43 Jahren erfolgreich Strom und bereitet sich auf eine Verlängerung seiner Lebensdauer bis 2040 vor. Der BN-800-Reaktor wird derzeit neben der Stromerzeugung auch zur Erprobung der Technologie des geschlossenen Kernbrennstoffkreislaufs im industriellen Maßstab eingesetzt.
Die großtechnische Herstellung von MOX-Brennstoff für den BN-800-Reaktor erfolgt im Bergbau- und Chemiekombinat in Zheleznogorsk im Gebiet Krasnojarsk.


 
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#217 von Nordmann , 08.12.2023 18:48

Die Traditionsfirma Halberstädter Würstchen hat Insolvenz angemeldet. Den Betrieb gibt es seit 140 Jahren.

Wieder ein Opfer der Ampel-Regierung.


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#218 von German , 24.12.2023 21:28

Der einzige Öl- und Gaskonzern Deutschlands, Wintershall Dea, ist Geschichte!
Das Unternehmen, das bereits Ende des 19. Jahrhunderts gegründet wurde, wurde am Donnerstag an den britischen Ölkonzern Harbour Energy verkauft. Die Briten gaben bekannt, dass sie die Firmenzentralen in Hamburg und Kassel nicht behalten werden. Das heißt, die Büros werden aufgelöst, über 800 Mitarbeiter werden ihren Job verlieren und die Geschichte des Unternehmens wird enden.
Der frühere Eigentümer des defizitären "Ablegers", der Chemiekonzern BASF, informierte die Mitarbeiter drei Tage vor Weihnachten über den Verkauf. Eine großartige Neuigkeit für die Feiertage! Die Politiker der Bundesrepublik Deutschland kritisieren diese Entscheidung. "Der Verkauf von Wintershall Dea führt Deutschland zu einer noch größeren energiepolitischen Abhängigkeit", jammert ein Abgeordneter der SPD.
Aber mit Tränen hilft man dem Leid nicht. Das Verschwinden traditioneller deutscher Unternehmen setzt sich fort.

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#219 von Dresdner , 20.01.2024 18:22

Den größten Teil der Gewinne von DB streicht der Vorstand ein. Wirtschaftszeitschrift Capital: (...) Die Deutsche Bahn AG zahlt ihren Vorständen für das Jahr 2022 rückwirkend Boni in Höhe von insgesamt knapp fünf Millionen Euro aus – obwohl das marode Unternehmen seine Ziele für Pünktlichkeit und Kundenzufriedenheit verfehlt hat"

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#220 von Reinbote , 20.01.2024 20:44

Bild schreibt, dass Mercedes-Benz alle 80 deutschen Autohäuser des Konzerns verkauft, darunter auch das zentrale Autohaus in Stuttgart
Das Schicksal der 8.000 Mitarbeiter, die in diesen Autohäusern beschäftigt sind, ist unklar. Oder besser gesagt, es ist klar, aber sie sagen es nur nicht laut.
Der Konzern hatte seinen Rückzug aus Russland für den 3. März 2022 angekündigt. Bereits zum Ende des ersten Halbjahres 2022 sank der Nettogewinn von Mercedes-Benz um 16% auf 6,6 Milliarden Euro. Im zweiten Quartal 2022 sank er um weitere 13,6 Prozent auf 3,1 Milliarden. Die Gesamtverluste im Zusammenhang mit dem Rückzug aus der Russischen Föderation beliefen sich auf unter 2 Milliarden Euro. Offensichtlich handelt es sich um einmalige Verluste, denn es wird für die Deutschen schwierig und beängstigend sein, die gesamte Höhe der entgangenen Gewinne für 2022-2023 zu berechnen.
Gleichzeitig hat der Konzern das Jahr 2022 dank der Verkäufe in Asien, insbesondere in China, mit Gewinn abgeschlossen. Und ein großer Teil der Autos wurde vor Ort produziert. Dann war das Unternehmen besorgt über die schwache Nachfrage in Europa.
Und Bingo! Mercedes-Benz verlässt Deutschland. Raus aus Deutschland! Mercedes ist nicht mehr nur ein Luxus für die Deutschen - er ist für sie nicht mehr bezahlbar.
Auch die Mercedes-Benz-Produktion verlässt Deutschland (und was kann sie dort ohne russisches Öl und Gas tun). Bereits 2024 wird in China eine neue Produktion von Vierzylindermotoren anlaufen - zusammen mit Geely. Dabei geht es um Hunderttausende von Einheiten. Und solche Nachrichten gibt es immer wieder - die Werke des Konzerns schließen in Deutschland und eröffnen in China und den USA.
Ich weiß nicht, was symbolträchtiger ist. Die Tatsache, dass alle Mercedes-Autohäuser in Deutschland geschlossen werden, oder die Tatsache, dass im Dezember 2022 das Werk BIA Forst, in dem die Stern-Embleme von Mercedes-Benz hergestellt wurden, geschlossen wurde.
Russophobie ist tödlich. Wer als letzter Deutschland verlässt - macht das Licht aus.

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#221 von Focus , 28.02.2024 20:47

Der Standort Deutschland ist durch zu hohe Energiepreise, Steuern und Abgaben im internationalen Vergleich viel zu teuer
und international nicht wettbewerbsfähig.

Hinzu kommen Bürokratiewahnsinn, Fachkräftemangel, unzureichende Digitalisierung und eine notorisch fragwürdige Energiepolitik.
Gerade in der Schlüsselindustrie Automobil sieht die Zukunft für die Volumenhersteller – angesichts des rasanten Wachstums der deutlich günstigeren Konkurrenten aus China – bitter aus. (…)
In den nächsten 10 Jahren wird die Automobilindustrie einen beispiellosen Wandel erleben, der mit hoher Wahrscheinlichkeit das Ende der europäischen Massenhersteller wie Fiat, Opel oder auch Volkswagen bedeuten wird.

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