Meldungen

#1 von Musterknabe , 17.12.2022 20:49

Früherer Kommandant der ukrainischen Flotte nach Greifswald geflüchtet

Der nach Gründung der Ukraine erste Kommandant der ukrainischen Flotte lebt als Geflüchteter in Greifswald.

Nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine sei Boris Kozhyn in die Hansestadt geflüchtet, teilte die Stadt am Freitag mit. Seit Mai dieses Jahres lebt er demnach mit seiner Frau in Vorpommern. Am Freitag trafen er und seine Frau sich demnach mit Oberbürgermeister Stefan Fassbinder (Grüne), beide bedankten sich für die Aufnahme.

Der 78-Jährige durchlief den Angaben zufolge eine lange militärische Laufbahn bei der Marine der früheren Sowjetunion und war nach der Unabhängigkeit seines Heimatlandes von April 1992 bis Oktober 1993 der erste Kommandant der ukrainischen Flotte.

Seine Ehefrau sei Doktorandin im Bereich des Öffentlichen Rechts und arbeite am Alfried Krupp Wissenschaftskolleg.

 
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#2 von Uli-HGW , 28.10.2023 21:45

Leerstand im Elisenpark
Netto, E&N, McDonald, JET-Tanke und andere gehen



Im November werden mehrere Läden nicht mehr im bekannten Einkaufszentrum am Stadtrand von Greifswald vertreten sein. Während der Centermanager von einem normalen Vorgang und Interesse neuer Bewerber spricht, berichten Geschäftsinhaber etwas anderes.


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#3 von Marion , 01.12.2023 21:07

In den zurückliegenden vier Wochen sind sechs Geschäfte aus dem Einkaufscenter vor den Toren Greifswalds ausgezogen. Vielfach stehen Besucher nun vor zugeklebten Scheiben und Türen. Auch die Tankstelle auf dem Gelände wurde komplett zurückgebaut.
Eine verwaiste Meile.


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#4 von Uli-HGW , 08.01.2024 22:51

am 25. September 1930 passiert das erfolgreichste Luftschiff der Welt, LZ 127 "Graf Zeppelin" den Dom St. Nikolai
Quelle: Archivbilder, Greifswald, Uwe Niebergall und Bärbel Nülken, Sutton Verlag, 1999.


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#5 von Michael , 19.03.2025 21:03

Das traurige Ende: ''Theater der Freundschaft'' Foto: © Roman Cieslik,
Heute ist der Kinosaal mit Wohnungen verbaut.


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#6 von David Stein , 06.07.2025 21:33

Innenstadt-Zerfall an der Ostsee geht weiter – „Gleicht einer Geisterstadt“

Wo früher Menschen flanierten, Torten kauften oder ein gutes Glas Wein verkosteten, herrscht heute gähnende Leere in dieser Ostsee-Stadt. Die Greifswalder Innenstadt verliert weiter an Substanz und das in einem erschreckenden Tempo.

Gleich drei weitere Geschäfte haben in den letzten Wochen ihre Türen geschlossen und mit ihnen verschwindet ein weiteres Stück urbanen Lebens aus der traditionsreichen Hansestadt.

Erst Mitte Juni hat der Weinhändler Pallhuber seine Filiale unweit des Mühlentors geräumt. Drei Jahre lang versuchte man hier exklusive Weine an den Mann zu bringen. „Das hat sich alles nicht rentiert“, sagt Jens Grunwald, Verkaufsleiter für Mecklenburg-Vorpommern gegenüber der „OZ“. Zwar galt die Lage des Ladens als sehr gut, doch der Kundenzustrom war enttäuschend. Das Geschäftsmodell – der Verkauf nur in Kartons – passte offenbar nicht zum städtischen Alltag.

Viele Kunden wollten einfach nur eine gute Flasche Wein, nicht gleich ein halbes Dutzend. Hinzu kam der Personalmangel, der den Betrieb zusätzlich belastete. Pallhuber kapitulierte schließlich. Direkt neben dem ehemaligen Weinladen trifft es den nächsten Laden. Die junge Unternehmerin Lea-Theresa Rohde hatte mit ihrer Patisserie „Tortengestöber“ erst Ende 2023 einen mutigen Schritt gewagt.

Doch die Nachfrage blieb aus, die Kosten stiegen, bis sie schließen muss. Und als ob das nicht genug wäre, schließt auch der Kristall-Laden „Ocean Crystals“. Drei Geschäfte weniger, drei leuchtende Schaufenster, die nun dunkel bleiben. Der Leerstand wächst und mit ihm die Verzweiflung vieler Bürger. Im Netz ist die Stimmung längst gekippt.

Von „Geisterstadt“ ist die Rede, von „nichts mehr zum Schlendern“, von zu hohen Parkgebühren und fehlender Aufenthaltsqualität. Ein Nutzer schreibt, dass ihn nur noch Rossmann in die Innenstadt lockt. Viele vergleichen die Situation mit anderen Städten in der Region. In Anklam oder Stralsund sei das Parken günstiger, dort lohne sich der Besuch eher.


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#7 von Monika , 15.08.2025 21:26

Moderner Bauhof für Greifswald entsteht am Helmshäger Berg
Ende Juli 2025 haben im Industrie- und Gewerbegebiet „Am Helmshäger Berg“ die Bauarbeiten für einen neuen zentralen Bauhof der Stadt begonnen. Auf einer Fläche von rund 20.000 Quadratmetern entstehen funktionale Verwaltungsbauten mit Werkstätten und Waschhalle für die Betriebsfahrzeuge, Streuguthalle mit Sole-Anlage, Garagen, Carports sowie Lagerflächen. Der Neubau ersetzt zwei überalterte Standorte und schafft zeitgemäße Arbeitsbedingungen für rund 100 Beschäftigte. Voraussichtlich Ende 2027 können sie das neue Gelände beziehen.
Foto: Visualisierung des neuen Bauhofs Greifswald (c) matrix Architektur

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