Meldungen Luftwaffe

#1 von Karsten , 29.11.2016 13:44

Die Bundeswehr klagt über eine mangelhafte Einsatzfähigkeit der Kampfflugzeuge Tornado und Eurofighter wegen Problemen bei der Ersatzteilversorgung, wie die Agentur Reuters am Dienstag meldet.
Im vergangenen Jahr seien durchschnittlich nur 52 Prozent der Eurofighter und gar 44 Prozent der Tornado-Jets einsatzbereit gewesen, so die Agentur unter Berufung auf einen Bericht des Verteidigungsministeriums zur "materiellen Einsatzbereitschaft der Hauptwaffensysteme der Bundeswehr". Ziel sei eigentlich, eine durchschnittliche Einsatzfähigkeit von 70 Prozent der Flotte zu erreichen.
"Fehlende Ersatzteile und lange Instandhaltungsmaßnahmen sind für diese noch unbefriedigende Quote unverändert verantwortlich", heißt es im Bericht der Behörde. Wegen langer Lieferzeiten würden Gegenmaßnahmen nur mittelfristig wirken. "Auch beim Tornado wurde die materielle Einsatzbereitschaft maßgeblich durch die mangelnde Verfügbarkeit verschiedener Ersatzteile beeinflusst", lautet es im Bericht weiter.
Die Regierungshubschrauber vom Typ Cougar, die seit dem Absturz eines ähnlichen Helikopters im Sommer in Norwegen Startverbot haben, sollen dem Bericht zufolge noch im laufenden Jahr wieder in den Flugbetrieb aufgenommen werden dürfen. Um dies zu ermöglichen, seien umfangreiche Untersuchungen durchgeführt worden, die durch zusätzliche präventive Maßnahmen ergänzt worden seien.

Hochgerechnet, wäre dieses Bundesluftwaffe bis 1990 wirklich ein ernsthafter Kampfgegner gewesen, dem man sich 1990 kampflos ergeben mußte ?
Ich kann mir nicht vorstellen das dieser Schlamperhaufen vor 1990 anders aussah.

 
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RE: Meldungen Luftwaffe

#2 von Juwel , 14.01.2017 19:53

Und schon gerät Bundeswehr/Luftwaffe öffentlich in die Kritik. In der Märkischen Oderzeitung von heute erfolgt Kritik für illegale Nutzung des Bombodrom Wittstock. Der betreffende Schreiberling liegt in den Aussagen natürlich völlig neben den Dingen. Was will mach auch von sogenannten Gutmenschen anderes erwarten.
Es geht darum, dass für Flugübungen ( von Laage aus) bestimmte Sonderflugzonen festgelegt sind. Bekannt verläuft diese Sonderflugzone über ganz Ostdeutschland von der Ostsee bis zum Fichtelgebirge und geflogen wird dabei genau so über der Müritz ( nebst Abfangübungen) oder der Märkischen Schweiz oder dem Seengebiet um Storkow/Bad Saarow....
Ja, und eben nun auch im Luftraum über Teile des Bombodrom Wittstock. Dieser Sachverhalt soll nun ein Gang durch die Hintertür in einer Grauzone sein.
Dabei wird eben nicht beachtet: Der Verzicht der militärischen Nutzung des Bombodrom wird durch diese Sonderflugzone in keiner Weise verletzt. DEnn das Bombodrom wird als solches nicht genutzt.

http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1335725/

http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1335391/

 
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RE: Meldungen Luftwaffe

#3 von Klaus , 18.03.2017 21:41

Deutschland will beim US-Unternehmen Lockheed Martin sechs militärische Transportflugzeuge vom Typ C-130J kaufen. Wie die Agentur Reuters unter Berufung auf nicht genannte Quellen in der Bundesregierung meldet, dürfte der Deal bis zu 900 Millionen Euro schwer sein.
Der Erwerb der Maschinen erfolgt gemäß einem Abkommen zwischen Frankreich und Deutschland über eine verstärkte militärische Kooperation. Laut Plänen werden Berlin und Paris die Flugzeuge gemeinsam nutzen. Frankreich hatte bereits vier ähnliche Flugzeuge in den USA bestellt und erwägt den Kauf von noch zwei Maschinen.
Berlin soll den Antrag 2019 stellen. Die erforderliche Infrastruktur im Wert von etwa 110 Millionen Euro wird voraussichtlich zum Jahr 2021 fertiggebaut. Somit wird der Ausbau des Flugzeugparks den deutschen Fiskus um mehr als eine Milliarde Euro erleichtern.
Reuters zufolge war ursprünglich geplant gewesen, zwölf C-130-Transporter zu erwerben. Aber wegen finanzieller Probleme musste die Zahl halbiert werden. Durch US-Flugzeuge will Deutschland die in den 1960er Jahren gemeinsam mit Frankreich entwickelten Maschinen des Modells C.160 Transall ersetzen, deren Betriebszeit 2021 ausläuft.

Irgendwie klingt dies wie Abgesang auf A400M.

 
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RE: Meldungen Luftwaffe

#4 von Nordstern , 18.03.2017 21:44

Ende Januar hatte Reuters gemeldet, dass Berlin seine Flugabwehrsysteme mittlerer Reichweite angesichts eventueller Bedrohungen von Seiten Russlands erneuern will. Den Wert des Programms veranschlagen Experten auf etwa zwei Milliarden Euro.

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RE: Meldungen Luftwaffe

#5 von Olli K , 24.04.2018 15:09

Laut Bericht Bundesrechnungshof hat die Deutsche Luftwaffe nicht einmal genug einsatzfähige EF um die Fliegerische Ausbildung abzudecken.
Der Rechnungshof rügte in dem Zusammenhang die sehr geringe Nutzung des EF-Flugsimulalors in Laage.

Jetzt vollziehen schon die Hubi Piloten beim ADAC ihre fliegerische Ausbildung ab. Was stünde für den EF als Ersatz zur Verfügung ?

Aber Tage davor stellte sich die Uschi-Ministerin hin: Deutschland wäre in der Lage gewesen am Luftschlag gegen Syrien mitzumachen.
Hier sehen wir doch das große Loch zwischen Ministerin-Träume und der Realität.

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RE: Meldungen Luftwaffe

#6 von Rainer , 10.10.2022 23:09

NATO trainiert für den Atomkrieg in Europa
Angesichts der akuten Verschärfung der Weltkriegsgefahr ist das Mitte Oktober stattfindende und streng geheime NATO-Manöver „Steadfast Noon“ (deutsch: „standhafter Mittag“) von besonderer Brisanz. Dieses Manöver findet jedes Jahr europaweit mit Beteiligung der USA und aller NATO-Staaten der so genannten „Nuklearen Teilhabe“ statt. Nukleare Teilhabe bezeichnet die technische und politische Beteiligung von Nato-Staaten an der Atomkriegsstrategie der USA. Im Rahmen der Nuklearen Teilhabe haben die USA in Büchel (Deutschland), Kleine Brogel (Belgien), Aviano und Ghedi (Italien), Volkel (Niederlande) und Inçirlik (Türkei). geschätzt 150 taktische Atomwaffen, frei fallende Atombomben vom Typ B61, stationiert. Die Luftwaffe der Bundeswehr wird erneut üben, wie man Atombomben aus unterirdischen Lagern an deutschen Kampfjets anbringt und diese Bomben im Einsatzziel abwirft. Im Oktober 2021 wurde der Einsatz über dem südlichen NATO-Staaten Europas geübt. Ausgehend von einem Einsatzradius der Jagdbomber ohne Luftbetankung von 1350 km würde ein Atomwaffeneinsatz auf europäischem oder angrenzenden Gebiet stattfinden. Die USA liefern die Atomwaffen, während die Stationierungsländer die Stützpunkte, die Trägerflugzeuge und die Piloten zur Verfügung stellen, die im Kriegsfall die Atomwaffen ins Ziel fliegen und abwerfen. Die „Nukleare Teilhabe“ verstößt gegen den Atomwaffensperrvertrag, den Deutschland 1976 unterzeichnet hat. Darin haben sich alle Nicht-Atomwaffenstaaten verpflichtet, "Kernwaffen oder sonstige Kernsprengkörper oder die Verfügungsgewalt darüber von niemandem unmittelbar oder mittelbar anzunehmen“. In Deutschland sind mindestens 20 US-Atombomben auf dem Bundeswehr-Fliegerhorst Büchel in der Eifel stationiert. Die Bundesregierung verweigert dazu jede konkrete Aussage. Zuständig für den Einsatz der Atombomben ist das "Taktische Luftwaffengeschwader 33" der Bundeswehr in Büchel. Die Codes zum Auslösen der Atombomben kennen offiziell nur die USA, ihr Abwurf aber wäre die Aufgabe des deutschen Militärs. Ein solcher Einsatz wird durch das „Zweischlüssel-Abkommen“ geregelt. Sollten die Bundeswehr-Piloten einen Atombombenabwurf verweigern, könnten die in Büchel stationierten US-Atombomben auch durch US-Jagdbomber vom Typ F-16 eingesetzt werden. Diese sind auf der benachbarten „Spangdahlem Air Base“ stationiert. Das Konstrukt der Nuklearen Teilhabe verfolgt den wahnsinnigen und mörderischen Plan, einen Atomkrieg regional begrenzen und „gewinnen“ zu können. Dafür wurde mit Hochdruck die neuartige Atombombe B 61-1239 entwickelt. Sie soll präzise lenkbar sein. Durch die variable Sprengkraft in der Größenordnung von sogenannten "Mini-Nukes" bis zum mehrfachen der Sprengkraft der Hiroshimabombe, ergeben sich für die imperialistischen Kriegsplaner erweiterte operative Möglichkeiten für den Einsatz dieser Atomwaffen. Schätzungen zufolge verfügt die B61-1239 eine nach Bedarf einstellbare Sprengkraft von 0,3 bis 50 Kilotonnen TNT. Die erste Atombombe die von den USA am 6. August 1945 auf die japanische Stadt Hiroshima abgeworfen wurde, hatte eine Sprengkraft von 13 Kilotonnen TNT. Die Bombe zerstörte 80 Prozent der Stadt In Hiroshima starben insgesamt geschätzte 90.000 bis 150.000 von 340.000 Einwohnern. Die neuartige Atombombe ist damit auch für Ziele wie unterirdische Kommandozentralen oder Waffenlager geeignet. Die B61-1239 ist die erste Nuklearbombe, die mit einem derartigen Steuerungssystem ausgestattet ist. Laut US-Angaben ist sie seit Mai 2022 serienreif. Im neuen Strategischen Konzept der NATO von 2022 wird den Atomwaffen ein besonderer Wert zugemessen und auch ein Ersteinsatz dieser Waffen nicht ausgeschlossen. Unklar ist, ob es sich bei den in Büchel gelagerten Bomben noch um die bisherigen, frei fallende Atombomben vom Typ B61-3/4 handelt. Der langjährige ARD-Korrespondent Werner Sonne, der intensiv zu Atomwaffen in Deutschland recherchiert hat, sagte dem „Trierischen Volksfreund“, die neuen Waffen seien infolge der Ukraine-Krise bereits im Herbst 2021 in Büchel angekommen. Dies hätten ihm „hochrangige Quellen aus der Bundespolitik und der Luftwaffe“ bestätigt. (zit. in Rhein-Zeitung, 02.9.2022) Der Fliegerhorst Büchel wird gegenwärtig für 200 Millionen Euro modernisiert, damit die von der Bundesregierung bestellten F35 Tarnkappenbomber stationiert werden können. Die zunächst 35 Maschinen werden ausdrücklich für die „Nukleare Teilhabe“ der Bundeswehr angeschafft und sollen spätestens 2027 einsatzbereit sein. Wegen der Modernisierung in Büchel wurde das Tornadogeschwader zum Fliegerhorst Nörvenich bei Köln verlegt, von wo aus die Bundeswehr an dem Manöver teilnimmt.

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RE: Meldungen Luftwaffe

#7 von Steffen , 12.03.2023 13:49

Air Defender 23
im Juni 2023 in Deutschland


Im Juni haben wir in ganz Deutschland hunderte Kampfflugzeuge zum Manöver hier. Man heizt die Lage immer weiter an.

Das Europa und USA zusammen halten- das Signal soll eine große Luftkampfübung senden.
Im Juni verlegen 15 Nato-Nationen rund 200 Flugzeuge für das Manöver "Air-Defender 2023" nach Deutschland.
12 Tage lang trainieren die Piloten Luftkriegsoperationen im gesamten deutschen Luftraum und teilweise auch über Polen, Tschechien, dem Baltikum und Rumänien.
Allein die USA schicken laut BamS rund 90 Flugzeuge, darunter ihre Kampfjets F-35, F-16 und F-15. Das ist die größte Verlegung von US-Luftstreitkräften nach Deutschland seit Gründung der Nato.
Die deutsche Luftwaffe hat ihre EF und Tornado und A400 im Einsatz.

 
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RE: Meldungen Luftwaffe

#8 von Babylon , 12.03.2023 13:50


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