Funktürme

#1 von Mobilfunker , 06.04.2026 16:46

2022
Milliarden-Deal: Deutsche Telekom kurz vor Verkauf der Funkturm-Sparte
Kaum ein Netzbetreiber in Europa hat noch so viele eigene Standorte für Antennen wie die Deutsche Telekom. Nach Handelsblatt-Informationen steht das Geschäft kurz vor dem Verkauf.

Die Deutschen Telekom ist Finanzkreisen zufolge in finalen Verhandlungen zum Verkauf eines Mehrheitsanteils an ihrem Funkturm-Geschäft.

Ein Konsortium der Investoren KKR, Stonepeak und GIP sei derzeit der letzte verbliebene Bieter, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen am Montagabend sagten. Europas Marktführer für Mobilfunkinfrastruktur, Cellnex aus Spanien, sieht sich demnach vorerst aus dem Rennen.

Das Funkturm-Portfolio der Deutschen Telekom – eines der größten in Europa – zählt über 33.000 Standorte und wird von Branchenkennern auf rund 18 Milliarden Euro taxiert. Vodafones Tochter Vantage Towers hatte ursprünglich auch Interesse gezeigt. Nicht zuletzt wegen der schwierigen kartellrechtlichen Situation wurden ihr jedoch kaum Chancen zugesprochen.
Das Cellnex-Team hatte der Deutschen Telekom offenbar angeboten, sich zunächst mit zehn, später mit 20 Prozent am eigenen Unternehmen zu beteiligen. Das KKR-Konsortium hingegen habe dem Konzern eine Rückkauf-Option eingeräumt, hieß es. Finanziell soll das KKR-Angebot dem von Cellnex überlegen gewesen sein.
Eine Übernahme der Telekom-Türme würde die Führungsposition des Konzerns in Europa sichern. Die dadurch folgenden Größenvorteile wären für Konkurrenten kaum einzuholen.
Auch die Telekom würde von einer Industriepartnerschaft profitieren. Während etwa Vantage Towers zuletzt mit Problemen kämpfte, gelten die Spanier von Cellnex in der Branche als solide und verlässlich. Seit einer Zusammenarbeit zwischen Telekom und Cellnex im Rahmen eines Gemeinschaftsunternehmens in den Niederlanden kennen und schätzen sich beide Unternehmen.

Die Funktürme, an denen Mobilfunkanbieter ihre Antennen montieren, waren wegen ihrer stabilen Erträge unter Infrastrukturinvestoren zuletzt besonders beliebt. Es sind planbare Einnahmequellen: Vodafone und andere Netzanbieter schließen in der Regel langfristige Mietverträge mit den Turmgesellschaften ab.
Europas Telekomkonzerne haben ursprünglich jeweils unabhängig voneinander eigene Turm-Portfolios betrieben. Mittlerweile geht die Branche jedoch dazu über, Antennen- und Turmnetz voneinander zu trennen.


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RE: Funktürme

#2 von Mobilfunker , 06.04.2026 16:47

Telekom verkauft Funktürme an Überraschungsbieter

Die Deutsche Telekom hat Unternehmenskreisen zufolge den Verkauf eines Mehrheitsanteils an ihrem Funkturm-Geschäft beschlossen. Vorbehaltlich der Genehmigung durch die Kartellbehörden geht demnach ein Anteil in Höhe von 51 Prozent an eine Partnerschaft der kanadischen Investmentgesellschaft Brookfield und des US-amerikanischen Infrastrukturinvestors Digital Bridge.
Der Aufsichtsrat hat der Transaktion den Informationen zufolge heute Abend zugestimmt. Das Funkturm-Portfolio der Deutschen Telekom wurde dabei offenbar auf rund 17,5 Milliarden Euro taxiert. Es zählt mehr als 40.000 Standorte und gilt als eines der finanziell attraktivsten in Europa.

Der Entscheidung ging ein Kampf mehrerer Bieter voraus. Als Favorit galt Cellnex, Europas Marktführer für Mobilfunkinfrastruktur. Die Spanier hatten ursprünglich selbst gemeinsam mit Brookfield geboten.

Das nun erfolgreiche Digitalbridge aus Boca Raton in Florida, hat sich auf die Finanzierung von digitaler Infrastruktur spezialisiert. Das Unternehmen ist etwa an modernen 5G-Mobilfunk- und Glasfasernetzen oder Rechenzentren beteiligt.


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RE: Funktürme

#3 von Thomas Arnold , 20.04.2026 17:30

Dejavu? Gr. Waldstein ganz nah der Saalequelle, auch 100m abgespannt. Aber besseres Wetter— hier: Großer Waldstein.

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#4 von Thomas Arnold , 21.04.2026 15:35

Eigentlich war mal DAB geplant, mal sehen die nächsten Tage, DFMG Fmt Ansbach—

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#5 von Markus , 26.04.2026 16:48

Funkübertragungstelle Gerlachsheim im Taubertal bei Lauda.

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RE: Funktürme

#6 von Marcus , 26.04.2026 17:11

SWR Senders Kützbrunn bei Grünsfeld im Taubertal.


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RE: Funktürme

#7 von Norbert , 26.04.2026 17:15

Ehemaliger Richtfunk- und Fernsehturm in Prag.

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RE: Funktürme

#8 von Mobilfunker , 28.06.2026 22:03

Handytürme sind viel mehr als nur Antennen an einem Stange. Sie kombinieren mehrere Antennen und Funkgeräte, um eine schnelle, zuverlässige drahtlose Kommunikation zu ermöglichen Die großen Sektorantennen liefern mobile Abdeckung für Sprach- und Daten, während AAU oder Massive MIMO-Antennen die 5G-Geschwindigkeit und Kapazität durch fortschrittliche Stra Mikrowellenschalenantennen schaffen Hochgeschwindigkeits-Punkt-zu-Punkt-Verbindungen zwischen Türmen und Omni-Antennen bieten eine 360°-Abdeckung GPS-Antennen halten das Netzwerk präzise synchronisiert, während Remote Radio Units (RRUs) RF-Signale in der Nähe der Antennen verarbeiten, um den Signal AISG/RET-Einheiten ermöglichen es Ingenieuren, die Antennenneigung fernzustellen, ohne den Turm Warnleuchten verbessern die Sicherheit der Flugzeuge, Blitzableiter schützen die Anlage vor Blitzeinschlägen und Feederkabel tragen RF-Signale, Strom- und Faseroptikdaten zwischen Ausrüstung und Antennen. Zusammen sorgen diese Komponenten dafür, dass moderne Mobilfunknetze effizient funktionieren.


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RE: Funktürme

#9 von Mungo , 23.09.2026 14:03

Alt Mukran auf der Insel Rügen, 67m (92m über NN)


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RE: Funktürme

#10 von Mobilfunker , 06.10.2026 17:30

72359 Dotternhausen, Plettenberg.
Der Fernmeldeturm mit seinen 160m auf 1000m über NN ist immer ein Foto wert auch bei schönem Herbstwetter.
Heute mal der Blick mehr nach unten gerichtet.
Der Turm steht am Rand des Steinbruch, auf dem Plettenberg wird Kalkstein abgebaut und mit einer Seilbahn in das Zementwerk nach Dotternhausen transportiert. Dieses Zementwerk ist das einzige weltweit das auch am Standort Ölschiefer weiter nordwerts abbaut. Das Werk verarbeitet den Ölschiefer im Zuge eines gekoppelten Prozesses gleichzeitig als Brennstoff und als Gesteinsrohstoff.


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RE: Funktürme

#11 von Mobilfunker , 06.10.2026 17:31

Nachtrag

Das landgestützte LTE-Netz für Flugzeuge über Europa EAN (European Aviation Network).


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