12. Grenzbrigade Für den Zeitraum von 4 Wochen in 1968 wurde die 12. Grenzbrigade gebildet. Dazu wurden zu den Kräfte des Grenzabschnittskommados Pirna/ CSSR verstärkt um Kräfte aus dem Grenzkommando Mitte, dem Grenzregiment 37 (mit 5 GK) und dem Grenzkommando Süd dem (neugebildeten) Grenzregiment 52 (mit ebenfalls 5 GK), ergänzt um und gebildet aus Kräfte der Grenzregimenter im Süden und aus den Ausbildungseinheiten und weiteren, abkommandierten regulären Kräften. Die Handlungsbereiche der verstärkten Grenzüberwachung waren von Bad Elster bis Deutsch Einsiedel für das GR-52 und von Deutsch Einsiedel bis Dreiländereck Zittau für das GR-37. Der Zeitraum des Einsatzes erstreckte sich dabei vom 21. August bis 19. September 1968. Bezogen auf den Kommandeur wurde die 12. Grenzbrigade auch als Verband Leonhardt bezeichnet. Standorte: Entlang der Grenze zur CSSR 1968
Danach kam noch ein wichtiger Termin: Die Herauslösung der Armeeangehörigen Kommando Grenze aus der Befehlsgewalt der NVA, erfolgte zum 01.12.1975. Ab diesem Datum durften man sich Grenztruppen der DDR nennen und am rechten sowie linken Ärmel wurden im unteren Bereich der grüne Streifen als Kennzeichnung getragen. Damit war dann die Truppenstärke der NVA um den Bestand der GT gesenkt.
Die 12. GBr mit Sitz in Johanngeorgenstadt unter der Leitung von Oberst Karl Leonhardt mit ca. 2.000 Mannstärke ( 2 Regimenter) erreicht noch am Abend des 20. August 1968 Ihre Bereitstellungsräume. In der darauf folgenden Nacht wurde der zivile Personenverkehr unterbrochen und ein bisher nicht vorhandenes Grenzgebiet in einer Tiefe von 1,5 km eingerichtet.
Stab GR-37 Pirna mit den Grenzkompanien: 1. Holzhau 2. Breitenau 3. Reinhardtsdorf 4. Wehrsdorf 5. Großschönau 6. Zinnwald R. Ebersbach
Stab GR-52 Johanngeorgenstadt mit den Grenzkompanien: 1: Erlbach 2. Carlsfeld 3. Oberwiesenthal 4. Jöhstadt 5. Rübenau 6. Bad Elster R. Bärenstein
Auf Befehl des Chefs der Grenztruppen Nr. 44/68 beendete die 12.Grenzbrigade ihren Auftrag. Sie wurde zum 15. September 1968 aufgelöst, ihre Einheiten in die Stammobjekte zurückgeführt. Im Grenzabschnitt ging man dann von der Grenzsicherung zur verstärkten Grenzüberwachung über