Der alte Friedrichstadt Palast in Berlin, ein Meisterwerk des Modernismus, wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von dem renommierten Architekten Hans Poelzig entworfen. 1919 als „Großes Schauspielhaus“ unter der Leitung von Theaterdirektor Max Reinhardt eröffnet, stand es am Schiffbauerdamm und beeindruckte mit seiner ausdrucksstarken Architektur.
Während der Naziherrschaft wurde das Gebäude zum „Theater des Volkes“ umfunktioniert, und nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt es den heutigen Namen „Friedrichstadt-Palast“. Bis 1980 gehörte es zu den größten und erfolgreichsten Theatern der DDR. Doch in den frühen 1980er-Jahren wurde der Palast geschlossen und abgerissen. 1984 eröffnete der neue Friedrichstadt-Palast an der Friedrichstraße 107 und wurde zu einem bedeutenden kulturellen Zentrum Berlins.
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