hier schon TELEFUNKEN E1500 Empfänger
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Neue Betriebsräume

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Netzfund
Utlandshörn, Norddeich Radio - 2.101996 - Funkdienstleiter Uwe Eggers schickt um 20 Uhr die letzten Morsezeichen über den Äther
(Norder Stadtgeschichte)

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Der Film auf YouTube ist von 1957. Zum 50jährigen Jubiläum der Küstenfunkstelle.
https://www.youtube.com/watch?v=Hugs-TJ9a_s

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Norddeich

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1982
75-jähriges Jubiläum
Lilo erklärt Hans Matthöfer die Funktelefonie am Multifunktionsplatz (F7) für Grenzwelle(GW) und Ultrakurzwelle(UKW).
Lilo und Peter
Hans Hermann Matthöfer war zu der Zeit (28. April 1982 - 1. Oktober 1982), Bundesminister für das Post- und Fernmeldewesen unter Bundeskanzler Helmut Schmidt.
Quelle: Friedrich Zimmering

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1984
Ulrike am Seenot-/Anruf-/Dauerwachplatz für Grenzwelle (2182kHz) und UKW-Kanal 16 (156,8MHz). Dieser Platz war ständig besetzt, um die Seenotfrequenz im Sprechfunk abzuhören. Das Notzeichen im Sprechfunk ist „MAYDAY“.
Ein anderer Platz überwachte die Mittelwellenfrequenz 500kHz im Telegrafiefunk (Morse-Code). Das Notzeichen im Telegrafiefunk ist „SOS“.

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Wie muss man sich denn die Ausbildung der Funkoffiziere vorstellen?
Fragen dieser Art wurden immer wieder mal gestellt, wenn die Rede auf meinen früheren Beruf kam. Nun hatte ich mir vorgenommen, den damals praktizierten Lehrplan aus dem Gedächtnis niederzuschreiben. Und stellte jetzt fest, dass auf der Internetseite www.seefunknetz.de ein solcher Lehrplan veröffentlicht wurde. Er entspricht dem Stand von 1961, wurde in den Folgejahren gelegentlich angepasst, hatte aber solange Gültigkeit, wie die „alten“ Seefunkzeugnisse 2. Klasse ausgestellt wurden. Meine eigene Ausbildung fand an der Seefahrtschule Hamburg statt und wich in einigen Nuancen von dem hier gezeigten Plan ab, aber im Wesentlichen war dies der schulische Werdegang.
1. Funkbetriebskunde:
Gesetzliche Vorschriften und Bestimmungen über die Errichtung und den Betrieb von Funkanlagen auf Seeschiffen. Durchführungsverordnungen für den Seefunk zur Sicherheit der Internationalen Schiffahrt. Allgemeines Funk-Betriebsverfahren auf Mittel-, Grenz- und Kurzwellen, Seefunk-Gesprächs- und Telegrammvorschriften sowie Gebührenberechnungen.
2. Telegraphieunterricht:
Aufnahme- und Abgabe des internationalen Morsecodes. Fehlerfreie Abschlußtempen: Gruppen = 90 Buchstaben, offener Text = 120 Buchstaben pro Minute.
Im 2. Semester auch Funkaufnahme des offenen Textes mit Schreibmaschine.
3. Funkverkehr:
Praktischer Funkbetrieb an den Bordfunkstationen, Mittelwellen-Telegraphie, Grenzwellen-Funksprechdienst und Kurzwellenverkehr. Beobachtung internationaler Seefunkdienste.
4. Funktechnik und Apparatekunde:
Wiederholen der Grundlagen der Elektrotechnik; Wechselstromlehre; Induktion, Kapazität; Schwingkreis; Berechnung und Darstellung von hochfrequenten Vorgängen; Röhren; Sender und Empfänger; Messungen und Reparaturen; Strahlung und Antennen; Aufbau und Wirkungsweise von Funkortungsgeräten, RADAR, DECCA, Sichtpeiler; Wartung und Pflege der HF-Bordgeräte.
5. Mathematik:
Wiederholung der Grundrechnungsarten; Potenz-, Wurzel- und Logarithmenrechnung; Gleichungen; trigonometrische Funktionen und graphische Darstellung (alles unter besonderer Berücksichtigung von HF.- und NF.-Vorgängen).
6. Sprachen:
a) Englisch, leichtes Schrifttum und Konversation unter besonderer Berücksichtigung der Fachausdrücke für den Seefunkbetrieb und die Technik.
b) Französisch, Fachausdrücke für den internationalen Telegraphendienst.
7. Funknavigation:
Funkpeilverfahren; Funkfeuer, Decca-Navigator; Consolfunkfeuer; Loran; Radar, - praktische Anwendung dieser verschiedenen Funkortungssysteme.
8. Wetterkunde:
Grundbegriffe der Meteorologie; praktisches Zeichnen von Bordwetterkarten nach Analysen im internationalen Wetterschlüssel. Einführung in das Verschlüsseln von Wettermeldungen. Wetterbeobachtungen.
9. Verkehrsgeographie:
Allgemeine Erdkunde; Seewege, Kabel- und Fluglinien; feste Funklinien; Lage und Dienste wichtiger Küstenfunkstellen aller Kontinente.
10. Bordpraxis:
Fragen der praktischen Funkdienstübung an Bordfunkstellen verschiedener Bauarten; Sonderheiten ausländischer Küstenfunkstellen an den große internationalen Seewegen in Betrieb und Technik; Stationsbesichtigungen und Exkursionen.
Zu meiner Schulzeit (1975/76) waren die Anforderungen bei Telegraphie reduziert worden, in der Prüfung mussten 80 Zeichen pro Minute Gruppentext und 100 Zeichen pro Minute offener Text nachgewiesen werden. Und das Lehrthema „Praktischer Funkbetrieb an Bordfunkstationen“ kam meines Erachtens etwas zu kurz, über einige simulierte Verkehrsübungen an einer alten Debeg-Station kamen wir nicht hinaus. Von wegen „verschiedene Bauarten“….
Überhaupt habe ich das Thema „Bordpraxis“ als recht kärglich in Erinnerung. Unser Lehrgangsleiter organisierte einmal eine Tagestour auf einem Bäderschiff, der „Baltic Star“. Bei diesem Schiff handelte es sich um die ehemalige „Helgoland“ , die während des Vietnamkrieges als Hospitalschiff vor Saigon gelegen hatte und 1976 unter neuem Namen für Butterfahrten in der Ostsee eingesetzt wurde. Die Funkstation des Schiffes wurde besetzt gefahren, der Funker hatte auf den Tagestouren allerdings herzlich wenig zu tun. Wir besichtigten die Funkstation und anschließend die Bordbar….
Wertvollste Exkursion im Sinne der Ausbildung war wohl die Zweitagestour nach Norden. Ich meine die Stadt, nicht die Himmelsrichtung. Dort besuchten wir ausführlich Norddeich Radio und anschließend die Firma Doornkaat. Man beachte die Reihenfolge, umgekehrt wäre das wohl dramatisch schiefgegangen….
Dazu das passende Foto: Funkerkollege Jürgen Coprian in der Funkstation der „Friederike Ten Doornkaat“. Ja, dieses Unternehmen besaß auch einige Seeschiffe, die den Namen des ostfriesischen Feuerwassers in die Welt hinaustrugen….

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In der Empfangsfunkstelle Utlandshörn war es durch den steigenden Funkverkehr zu eng geworden. Zur 50‑Jahr‑Feier im Jahr 1957 wurden die Betriebsräume und Arbeitsplätze umgebaut.
1 Arbeitsplätze vor dem Umbau
2 Ausweicharbeitsplätze auf dem Dachboden
3 Arbeitsplätze nach dem Umbau

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1. Juni 1907
Norddeich Radio nimmt als „Funkentelegraphenstation Norddeich“ mit dem Rufzeichen KND den Allgemeinen Öffentlichen Seefunkverkehr auf.
Im Amtsblatt Nr. 35 des Reichs-Postamts wird veröffentlicht, dass drei neue Stationen für den öffentlichen Funkdienst zugelassen sind. Es handelt sich um die Küstenfunkstelle „Norddeich“ mit dem Rufzeichen KND und die Handelsdampfer „König Friedrich August", Rufzeichen DKF sowie den Kohlendampfer „Helene Blumenfeld“ mit dem Rufzeichen DHB. [Quelle seefunknetz.de]

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1973 Empfangsfunkstelle Utlandshörn
Bau der zwei auf 40 m hohen Türmen montierte Rundempfangsantennen (Discone) für den Kurzwellenempfang.
Bild 1 – 3:
Bau der Antenne westlich des Gebäudes. In Bild 3 sind auch die ersten Arbeiten am Erweiterungsbau zu sehen.
Bild 4 + 5
Bau der Antenne östlich des Gebäudes und spätere Aufnahme der Antenne in Betrieb.

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1975 Empfangsfunkstelle Utlandshörn
Am 10. Juni 1975 wird ein System aus acht Richtantennen (logarithmisch-periodisch) für die Kurzwelle in Betrieb genommen. Daneben sind in Utlandshörn die beiden Discone-Antennen und der 60 m Stahlturm für UKW und Richtfunk markante Erkennungszeichen.
Die Bilder 2 und 5 sind aus den 1970er, und die Bilder 1, 3 und 4 aus den 1980er Jahren.

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13. Juli 1999 Ehemalige Empfangsfunkstelle Utlandshörn
Nachdem schon vorher alle Telegrafie-, Sprechfunk- und Funktelex-Dienste beendet wurden, und alle Sende- und Empfangseinrichtungen abgeschaltet waren, stellte die Deutsche Telekom AG am 31. Dezember 1998 auch den von Norddeich Radio fernbedienten UKW-Seefunkdienst für die Nord- und Ostsee endgültig ein. Ab Mitternacht sind alle Dienste bei Norddeich Radio beendet.
Der Seefunkdienst über die deutschen Küstenfunkstellen Norddeich Radio, Elbe-Weser Radio, Kiel Radio, Rügen Radio und den abgesetzten Stationen ist ab sofort Vergangenheit.
Im Jahr 1999 werden dann die Empfangsantennen am Standort der Empfangsfunkstelle in Utlandshörn abgebaut. Nur der UKW-Mast bleibt vorerst stehen. Die UKW-Antennen werden vorübergehend von der DGzRS genutzt.
Die lokale Tageszeitung „Ostfriesischer Kurier“ berichtet darüber am 14. Juli 1999.

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1985 Sendefunkstelle Osterloog
Folgender Text stammt aus der Broschüre „75 JAHRE NORDDEICH RADIO“ aus dem Jahr 1982.
Die Antennenanlage besteht zur Zeit aus neun 22 Meter hohen Kurzwellen-Rundstrahl-Reusenantennen, von denen drei auch für Grenzwellen abstimmbar sind, dazu vier Horizontaldipolen (Fächerantennen) für Grenz- und Kurzwellen sowie drei 40 Meter Rohrmasten zur gleichzeitigen Abstrahlung von zwei Frequenzen im Grenzwellenbereich.
Der weithin sichtbare 133 Meter hohe Rohrmast mit einem Durchmesser von einem Meter strahlt auf der internationalen Not- und Anruffrequenz 500 kHz. Weitere vier 65 Meter hohe Stahlgittermasten werden für Mittelwellen-Frequenzen eingesetzt. Vier durch Fernsteuerung von der Betriebszentrale Utlandshörn drehbare Richtstrahlantennen, sogenannte logarithmisch-periodische Antennen, werden hauptsächlich für Kurzwellen-Telefonie und Funkfernschreiben eingesetzt.

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SOS für Norddeich Radio
Das Museum Norddeich Radio ist in einer schwierigen Situation.
Die Besucher werden von ehemaligen Mitarbeitern der Küstenfunkstelle Norddeich Radio betreut. Aufgrund des zunehmenden Alters stehen aber dazu immer weniger Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung. Technische Änderungen wären erforderlich. Dazu fehlen dem „Verein Museum Norddeich Radio e.V.“ aber die finanziellen Möglichkeiten.
Quelle Bild und Text:
Tageszeitung Ostfriesischer Kurier v. heute 13.08.2025

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