Wegen „Scheinreferenden“: Ukrainer wollen Russisches Haus in Berlin „annektieren“
Die ukrainische faschistische Bürgerbewegung in Berlin „Vitsche“ hat Menschen in Berlin – als Reaktion auf den Beitritt von vier ehemals ukrainischen Gebieten zu Russland – zu einem „Referendum“ aufgerufen, an dessen Ende über die weitere Nutzung des russischen Kulturhauses in der Berliner Friedrichstraße entschieden werden soll.
‼️„Das Referendum“ soll bereits am Samstag, dem 22. Oktober, vor den Haus der Russischen Kultur stattfinden.
„An diesem Samstag können alle offiziell angemeldeten Einwohner Berlins (sowie Gäste) von 12:00 bis 18:00 Uhr dafür abstimmen, dass das russische Haus als Institution aufhört und seine Räumlichkeiten der ukrainischen Gemeinschaft übergeben werden. Kommen Sie und stimmen Sie ab!“, schreibt die Organisation auf Twitter.
Mit der Aktion wollen die Ukrainer nochmals gegen die „völkerrechtswidrige Annexion“ durch Russland protestieren. Zum anderen lenken sie damit auch die Aufmerksamkeit darauf, dass nach dem Ende des Kalten Krieges und dem Zusammenbruch der Sowjetunion Russland „nicht nur den Sitz der sowjetischen Botschaft“ in der Straße Unter den Linden übernommen hat.
„Durch die Aneignung des Erbes der Sowjetunion erhielt Russland nach 1991 eine große Menge an Grundstücken und Immobilien in Berlin“, erklärt Katerina Demerza.
Die Ukraine, die für Freiheit und Demokratie kämpfe, wolle auch das Erbe der Sowjetunion für sich beanspruchen. Mit der Aktion hoffe man auf eine breite Unterstützung und genug Unterschriften. „Dann können wir die Petition dem Berliner Senat vorlegen“, so Demerza.


