Neubrandenburg

#1 von Uli-HGW , 15.10.2022 21:32

gefunden
"..tja, was mache ich? seit gestern überlege ich was da geschah. Wie ihr wisst war ja der Autokorso der Unternehmen in Neubrandenburg und ich habe diesen begleitet, leider ist mein Video verunglückt. Da steht man und sieht diesen Korso, auch die Forderungen, insbesondere nach preiswerter Energie, Weg mit den Sanktionen, keine Waffenlieferungen und so weiter und dann hört man im NDR die Kommentare dazu, weit weg von der Realität! Es fing gleich zu Beginn an mit der Teilnehmer Zahl, welche angeblich mit 350 Fahrzeugen angegeben wurde, Tatsache ist, sie fuhren ja an mir vorbei, es waren weit über 600, denn der Zug des Konvoi war über 4 km lang. Was meinen die Medien eigentlich wie lange die Menschen sich betrügen lassen? Nun, in den Kommentaren ging es weiter mit den "Experten" aus dem Sicherheitsbereich und diese stellten erbost fest "da wurden auch politische Forderungen gestellt", es wurden Neuwahlen gefordert na das geht ja gar nicht, denn solche Neuwahlen dürfen ja nur vom Parlament verkündet werden, von den "gewählten Abgeordneten", nun, wer wählt hier einen Abgeordneten? Wir wählen nur die Parteien, sie entscheiden wer ins Parlament kommt, scheinen diese "Experten" nicht zu wissen. Das Demonstrationen keine politischen Forderungen stellen dürfen?, wo bitte steht dies denn? Bei Streiks dürfen nur ökonomische Forderungen gestellt werden, ist so festgelegt, aber bei Demos gegen solche Politik nun auch nicht mehr? Das Grundgesetz lässt grüßen, scheinbar kenn einige nicht mal den Umschlagdeckel. Na und dann die Aussage zu den Organisatoren, alles die Gleichen wie bei den "Querdenkern und Rechten", also waren alle diese Teilnehmer "böse Rechte"? Da ich viele dieser Kleinunternehmer selbst kenne, weiß das sie eben nicht Rechts sind, fasst man sich an den Kopf und sieht die übliche Masche um jeden Protest gegen diese Politik in die Rechte Ecke zu stellen...mein Eindruck, sie haben Angst da Oben, denn im Grunde wissen sie genau was da läuft und das die Menschen langsam aber sicher aufwachen...ich selbst war ergriffen von dieser Demonstration, endlich kämpfen die Menschen für ihre eigene Existenzen, welche gewollt zerstört werden...da helfen auch die "Notpflaster dieser Ampel" nicht...der Winter wird lang und kalt werden und mit ideologischer Schuldzuweisung und Verleugnung der eigenen Schuld, wird keinem geholfen werden..."


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#2 von Jule , 21.10.2022 23:02

Neubrandenburg 1978

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#3 von RosaRot , 28.08.2023 15:51

Belvedere (Neubrandenburg)

Das Belvedere in Neubrandenburg ist ein Aussichtspunkt oberhalb des nordwestlichen Steilufers des Tollensesees. Über den Tollensesee herüber schimmern vom westlichen Ufer die an einen griechischen Tempel erinnernden Konturen.

Herzog Adolf Friedrich IV. ließ 1775 auf den Höhen südlich des Dorfes Broda in Fachwerkbauweise ein Sommerhaus errichten und nannte es Belvedere (schöne Aussicht), nachdem er auch schon das Neubrandenburger Schauspielhaus und das Stadtschloss (Palais) hatte errichten lassen. Dieses Haus, welches auch der ersten Neubrandenburger Freimaurerloge Zum gekrönten goldenen Greif Heimstatt bot, wurde später abgetragen und als Logenhaus in der Beguinenstraße in Neubrandenburg wieder aufgebaut.

An Stelle des alten Belvederes ließ Großherzogin Marie 1823 durch den Baumeister Friedrich Wilhelm Buttel als Ausflugsziel für ihre Töchter Luise und Caroline ein neues Haus in Form eines griechischen Tempels errichten. Der rechteckige Putzbau erhielt die Gestalt eines dorischen Prostylos.

1934/35 erfolgte der Umbau des Belvederes durch Heinrich Tessenow zu einer Gedenkstätte für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges, die heute jedoch nicht mehr besteht. 1994 bis 1996 wurde das Gebäude umfangreich restauriert. Vom Belvedere hat man einen weiten Blick über den Tollensesee.

Heutzutage können sich Brautleute dort Trauen lassen.

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#4 von Engels , 05.10.2023 21:22

3.Oktober“
- 1969 -
Am 3.Oktober 1969 wurde das 2,10m hohe Karl-Marx-Denkmal auf dem Marktplatz eingeweiht.
Bis 1995 hatte der bronzene Marx seinen Standort auf dem Marktplatz. Er musste aber zur Bibliothek umziehen, als mit dem Baumaßnahmen des Marktplatz-Centers begonnen wurde.
Wegen Baufälligkeit wurde das Denkmal 2001 demontiert und repariert. Nach den Arbeiten erfolgte aber erstmal keine Wiederaufstellung.
Erst 17 Jahre später feierte Karl Marx am Schwanenteich sein Comeback.
An seinem neuem Standort ergeht es ihm aber nicht gut: 2020 wurde das Marx-Denkmal durch einen Farbanschlag beschädigt und 2022 und 2023 der rechte Arm abgetrennt.


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#5 von Baltic , 21.04.2025 19:20

Stadtbild Neubrandenburg 1968


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#6 von Lotse , 06.07.2025 21:39

„Torpedoversuchsanstalt“ NB-Tollensesee
Die Fotos stammen aus dem Jahr 1941, als der 1.140 qm große Torpedoschießstand auf einer künstlich angelegten Insel erbaut wurde.
Am 28.April 1945 wurde die Torpedoversuchsanstalt Neubrandenburg (TVA) von einem Rollkommando in Brand gesetzt.
Im Vorfeld erreichte die sowjetische Armee die Vier-Tore-Stadt und neben der Stadt wurde auch die TVA durch die Nazis aufgegeben und evakuiert. Eigentlich sollte der Schießstand im Tollensesee gesprengt werden, doch dazu ist es erstmal nicht gekommen. 2 Jahre später wurde die Insel gesprengt.
Die Reste der „Trümmerinsel“ faszinieren noch heute Hobbytaucher.


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#7 von B1000 , 05.11.2025 18:56

„Gleisstellwerk B1“
Heute vor 56 Jahren, am 4.November 1969, ging das Gleisstellwerk B1 zwischen Container- und Güterbahnhof Neubrandenburg in Betrieb.
.
Bis Juli 2024 wurden von hier aus Weichen und Bahnübergänge manuell gesteuert – Technik, die über fünf Jahrzehnte zuverlässig im Einsatz war.
Am 7. Juli 2024 wurde das Stellwerk außer Betrieb genommen.
Mit dem neuen Elektronischen Stellwerk (ESTW), das von Burg Stargard aus bedient wird, übernimmt nun moderne Technik die Arbeit.
.
2019 erhielt das Gebäude durch den Künstler Saneks einen passenden, farbenfrohen Anstrich und ist bis heute ein echter Blickfang im Bahngelände.


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#8 von Müritzer , 04.12.2025 19:09

Blick auf den Karl-Marx-Platz in Neubrandenburg, 1968 – mit dem markanten „Haus der Kultur und Bildung“, dem Wahrzeichen der Stadtmoderne in Mecklenburg.
Errichtet in den 1960er Jahren als kulturelles Zentrum, vereinte das Gebäude Bibliothek, Veranstaltungssäle und Gastronomie – ein sozialistisches Multifunktionshaus für Bildung und Begegnung. Die Architektur folgt dem Leitbild der Ostmoderne: klare Formen, offene Glasfassaden, Beton und Rhythmus – geschaffen für Transparenz und Öffentlichkeit.
Die Szene auf der Postkarte fängt den Alltag der DDR ein: Paare beim Stadtbummel, Schaufenster voller Waren, Spaziergänge zwischen Kultur und Konsum. Ein Moment, in dem der Karl-Marx-Platz als Schaufenster einer neuen, modernen Stadtgesellschaft erstrahlt.


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