In Lubmin werden am Sonntag bis zu 5000 Menschen bei einer Demo erwartet. Sie demonstrieren angesichts steigender Energiepreise für die Öffnung von Nord Stream 2. Die OSTSEE-ZEITUNG berichtet live von den Protesten.
Der Staat hat einfach mal die Internetverbindungen aus Lubmin gekappt und damit sind keine oder kaum Livebilder möglich. Was wir später bei der OZ zu sehen bekommen ist ein bearbeitetes Video. Die Regierung will nicht das ein Demobild aus Lubmin ins Land getragen wird, in dem Tausende Demonstranten die Öffnung von NS2 fordern und dabei ein Meer an Russlandfahnen. In Lubmin sind wohl über 5000 Demonstrationsteilnehmer.
Es gab einen Zwischenfall mit drei Ukrainnerinnen, die mit Bannern und schwarzen Klebestreifen auf dem Mund vor die Bühne traten. Auf ihren Schildern stand „Russia is a terroristic State“ und „Bloody Gas“. Die Ordner der Demo haben sich sofort eingemischt, die Frauen gepackt und von der Bühne weggebracht.
Der Gegenprotest der drei Ukrainnerinnen gegen die Veranstaltung ist von der Polizei auf die andere Straßenseite verlegt worden, um eine Eskalation zu verhindern.
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Der Bundespolitiker Gregor Gysi (Linke) kommt im Oktober in die Greifswalder Stadthalle und nach Lubmin . Im OZ-Interview fordert er eine Wiederbelebung der Diplomatie mit Russland. Deswegen rät Gysi davon ab, mit der AfD auf die Straße zu gehen und man muss sich gegen Russland-Fahnen wehren.
2002 wurde am Steinstrand Loissin eine Wikingerzeichnung an einem großen Stein entdeckt. Danach verschwand das Thema aber wieder in der Versenkung. Mit dem erwünschten Extrem-Niedrigwasser kam der Stein wieder ans Licht. Ansonsten ist dort nämlich alles unter Wasser. Sieht man auch schön an dem Stein weit hinten links. Zu sehen ist lt. der Forscher ein Wikinger Boot/Schiff mit mittigem Segel.
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