Mysteriöse Orte

#1 von Klara Mühlbach , 22.01.2022 16:31

Mysteriöse Orte: Die größten Rätsel der Menschheit

Das Geheimnis um die afrikanischen Feenkreise
Blickt man von oben auf die Wüste Namibias, sieht es so aus, als hätte jemand den glatten roten Sand eines Tennisplatzes mit dicken Wassertropfen besprenkelt. Dieses rätselhafte Bild zieht jedoch weitaus größere Kreise: Die skurrilen Grasringe – auch Feenkreise genannt – erstrecken sich über die Wüsten Afrikas und sind in unterschiedlichen Größen zu finden: Im Norden können sie einen Durchmesser von bis zu 50 Metern erreichen, im Süden sind sie bis zu drei Meter groß. Seit Jahrzehnten rätseln Experten über die Ursache der zauberhaften Feenkreise. Nach Spekulationen über Ufos oder Meteoriten meinten die Wissenschaftler endlich die Lösung gefunden zu haben: Sie machten kleine Termiten für die magischen Kahlstellen verantwortlich. Insekten, die im Untergrund leben und in einem kreisförmigen Gebiet die keimenden Gräser wegfressen.


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RE: Mysteriöse Orte

#2 von Harald , 22.01.2022 16:33

Forscher entdecken eine versunkene Stadt — die Überreste bestätigen eine grauenvolle Vermutung
Neapoli


Im Nordosten Tunesiens haben Forscher eine lange verschwundene römische Stadt entdeckt — samt Dutzender Container mit Lebensmittelvorräten.
Der Fund bestätigt die schreckliche Vermutung, die gesamte Zivilisation sei vor mehr als 1.600 Jahren von einem kolossalen Tsunami ausgelöscht worden.
Im Zuge eines neuen achräologischen Projekts schickten das Tunisian National Heritage Institute und die University of Sassari Taucher in die versunkene Stadt. Bislang entdeckten die Forscher die Überreste von Straßen, Monumenten und etwa 100 Behälter voller Garum — eine fermentierte Fischsauce, die das Standardgewürz der antiken römischen Küche war.
„Die Entdeckung bestätigte den Verdacht, dass Neapolis eines der Hauptzentren für die Herstellung von Garum und Salzfisch war, vermutlich sogar das größte der gesamten römischen Welt“, sagte Mounir Fantar, Leiter der tunesisch-italienischen archäologischen Mission, zur Nachrichtenagentur „AFP“.
Der Name der antiken Stadt, „Neapolis“, bedeutet „neue Stadt“ auf griechisch. Es gab einige Städte in der Gegend, die zur Zeit des römischen Reichs diesen Namen trugen, doch diese befand sich in unmittelbarer Nähe zur heutigen Küstenstadt Nabeul in Tunesien.
Fantar und sein Team suchen bereits seit einigen Jahren nach dem Hafen von Neapolis. Sie waren überzeugt davon, die Überreste der Stadt zu finden und damit die furchtbaren Gerüchte zu bestätigen, die Stadt sei von einem riesigen Tsunami verschluckt worden. Was von der Stadt noch übrig ist, haben die
Wissenschaftler nun entdeckt: Ruinen von Häusern, industriellen Komplexen und sogar von mosaikbesetzen Straßen.


Es ist ein sehr bedeutender Fund“, so Fantar. Am Morgen des 21. Juli, 365 Jahre nach Beginn unserer Zeitrechnung, wurde das östliche Mittelmeer von einem Unterwasser-Erdbeben mit einer Stärke von 8,5 erschüttert. Das Epizentrum war bei Kreta, wo die meisten Städte zerstört wurden, doch auch große Teile von Griechenland, Zypern, Sizilien, Spanien und Nordafrika waren betroffen.
„Viele Schiffe liefen auf Grund“, schreib der römische Historiker Ammianus Marcellinus. „Die Wellen, als würden sie sich gegen eine Gewalt aufbäumen, die sie zurückgedrängt hatte, bauten sich auf und drängten über die Küsten, brachen über die Inseln herein und über die Städte auf dem Festland, rissen alle Städte und Häuser mit sich, die ihnen in den Weg kamen.“
Bei diesen furchtbaren Bildern ist es kaum verwunderlich, dass die Stadt letztlich am Grund des Meeres endete. Das furchtbare Schicksal von Neapolis liegt weit zurück — und doch sind Naturkatastrophen wie diese präsenter denn je: Wegen des Klimawandels werden sich nicht nur Stürme, sondern auch Erdbeben, Tsunamis und Vulkanausbrüche in Zukunft häufen. Denn die Klimaerwärmung zerstört die feste Erdkruste. Höchste Zeit also, zu handeln. ssenschaftler nun entdeckt: Ruinen von Häusern, industriellen Komplexen und sogar von mosaikbesetzen Straßen.

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RE: Mysteriöse Orte

#3 von Antares , 22.01.2022 16:35

Bermudadreieck
Seegebiet im Atlantik zwischen Süd-Florida-Puerto Rico und Bermuda.
Das Bermudadreieck ist und bleibt eines der faszinierensten Rätsel der Menschheit. Immer noch versuchen Wissenschaftler und Abenteurer zu ergründen, warum im Atlantik zwischen den Bermudainseln, Miami und Puerto Rico so viele Schiffe und Flugzeuge verschwunden sind und unzählige Menschen in den Tod gerissen wurden. Die Erklärungsversuche schwanken zwischen Verschwörungstheorien wie Alien-Entführungen und naturwissenschaftlichen Erklärungen. Nun glaubt ein Wissenschaftler, eine neue Erklärung gefunden zu haben.

Eine Theorie, die bisher wissenschaftlich kaum verfolgt wurde, ist die der Monsterwellen, oder so genannten Rogue-Waves, die selbst große Schiffe in die Tiefe reißen können. Monsterwellen galten lange als Aberglaube der Seeleute, da sie durch ihre enorme Größe nur wenige Minuten existieren, bevor sie brechen. Erst seit 1995 sind sie dank Satellitenaufnahmen, die ihre Existenz beweisen, ein anerkanntes Phänomen. Wie die gigantischen, bis zu 40 Meter hohen Wellen jedoch genau entstehen, ist immer noch nicht ganz erforscht. Grundsätzlich bildet sich eine Welle durch die Überlagerung von mehreren normalen Wellen mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten.
Die Welle verläuft dabei nicht linear zum normalen Seegang und saugt Energie aus umliegenden Wellen ab, wodurch sie sehr steil wird und eine rasante Geschwindigkeit aufnimmt. Das führt dazu, dass sie sehr schnell auf den Meeresspiegel aufprallt und damit eine unglaublich zerstörerische Kraft entwickelt. In bestimmten Regionen der Welt ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich die seltenen Monsterwellen bilden können, wesentlich höher als an anderen Orten: Dazu gehören zum Beispiel das berühmte Kap Horn an der südamerikanischen Küste, das südafrikanische Kap der guten Hoffnung – und nach einer neuen Studie auch das Bermudadreieck.

Ein Wissenschaftlerteam der britischen Universität Southampton um den Ozeanographen Simon Boxall geht davon aus, dass einige der verschwundenen Schiffe im Bermudadreieck von Monsterwellen erfasst wurden. In einem Beitrag vom britischen TV-Sender Channel 5 erklärt der Ozeanograph, wie die Welle ein Schiff in zwei Teile reißen und es innerhalb weniger Minuten zum Sinken bringen könne. Um seine Theorie zu beweisen, baute er ein Modell der USS Cyclops, ein Kohlenschiff der US Navy, das 1918 unerklärlicherweise im Bermudadreieck mitsamt einer 309-Seelen-Mannschaft verschwand.

Weder vom Schiff, noch von der Besatzung konnten jemals Überreste gefunden werden. Laut Boxall hätten sich damals im Atlantik drei schwere Stürme gekreuzt, die aus drei verschiedenen Richtungen auf das Schiff trafen. Um das zu beweisen, schuf er ein Modell von der Cyclops und berechnete den Verlauf einer Monsterwelle, die sich aus den Stürmen bilden könnte. In einem Modell-Tank simulierte er dann, wie sich der Wellengang von drei Stürmen auf die Koordinaten der USS Cyclops auswirkte. Im Video sieht man, wie sich eine Riesenwelle im Tank bildet, die das Model-Schiff innerhalb kürzester Zeit unter sich begräbt.


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RE: Mysteriöse Orte

#4 von Frechen , 06.06.2022 23:34

Junker-Haus in Lemgo

Das Junkerhaus in Lemgo, Kreis Lippe, NRW.
Erbaut 1891 von Karl Junker, der mit diesem Baustil mal eine andere Richtung gehen wollte.
Das Gebäude zählt Vorläufern des Expressionismus, aber auch von Jugendstil und Historismus finden sich Elemente.
Karl Junker war nicht verrückt, oder geisteskrank, wie manchmal behautet wird.
Heute ist das Gebäude ein Museum.

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