Wir wollen die Grundsteuern für unsere Inselbewohner nicht erhöhen! Punkt!
Wenn Wohnen durch Landespolitik teurer wird: Der Griff in die Taschen unserer Bürger!
Heute Morgen habe ich über die Bestrafung unserer wirtschaftsfreundlichen Politik berichtet.
Doch es geht nicht nur um Betriebe – es geht um EUCH, um uns alle.
Auch bei der Grundsteuer setzt uns das Land unter massiven Druck, die Steuern zu erhöhen. Wir wollen das Wohnen in unserer Gemeinde bezahlbar halten, doch Schwerin rechnet uns „reich“, womit wir es gar nicht werden wollen - nämlich mit eurer Grundsteuern.
Schaut euch diesen Wahnsinn bei den Zahlen an:
Grundsteuer B (Wohnen & Gebäude):
Wir haben auf Hiddensee 119 % festgelegt – das Land verlangt auf dem Papier 438 %!
Grundsteuer A (Landwirtschaft):
Wir setzen auf 114 % – das Land kalkuliert mit 338 %!
Was bedeutet das konkret?
Das Land MV sagt uns: „Es ist uns egal, dass ihr eure Bürger entlasten wollt. Wir tun so, als hättet ihr diese extrem hohen Steuern eingenommen.“
Das Ergebnis: Das Land kürzt uns die Mittel und verlangt horrende Umlagen. Am Ende zahlen wir als Gemeinde eine sechsstellige Umlage, nur weil wir eure Grundsteuer nicht vervierfachen!
Das ist soziale Kälte per Gesetz.
Ob Mieter (über die Nebenkosten) oder Eigenheimbesitzer: Das Land zwingt am Ende Kommunen dazu, euch tiefer in die Tasche zu greifen, um unser Defizit auszugleichen.
Auch hier gilt: Der Landtag könnte das ändern!
Manuela Schwesig und die Mehrheit im Landtag müssen aufhören, die ländlichen Kommunen finanziell unter Druck zu setzen. Wir wollen eine selbstbestimmte Gemeinde bleiben, die ihre Bürger schützt, nicht schröpft und die Grundsteuer verträglich festlegt.