RE: geheimnisvolle Orte in Deutschland

#16 von Ostfriese , 28.09.2019 17:28

Rungholt: Das Atlantis der Nordsee (Strand, Nordsee)
Rungholt gehört im Mittelalter zu den reichsten und größten Städten Deutschlands, mit einem gigantischen Hafen, weitreichenden Handelsverbindungen und einer Siedlungsgeschichte, die bis in die Bronzezeit zurückreicht. All das endet aber urplötzlich im Januar 1362, als eine Jahrhundertflut die Stadt verschluckt – und nie wieder freigibt. Lange galt das Atlantis der Nordsee als Mythos. Heute lassen sich zahlreiche Spuren im Wattenmeer finden.

 
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RE: geheimnisvolle Orte in Deutschland

#17 von Adebar ( gelöscht ) , 28.09.2019 17:38

Kreisgrabenanlage von Pömmelte: Das Ringheiligtum (Barby, Sachsen-Anhalt)
In Sachsen-Anhalt haben Archäologen ein mindestens 4.300 Jahre altes Ringheiligtum wiederhergestellt. Über Jahrhunderte wurden hier Erntefeste gefeiert und Menschenopfer dargebracht. Forscher gehen mittlerweile sogar vom vielleicht wichtigsten rituellen Zentrum Europas aus. Der Grund: In der Nähe fand man ein zweites Ringheiligtum, das noch einmal rund 2.500 Jahre älter ist.


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#18 von leslie , 28.09.2019 17:41

Villewälder: Die Vampire der Villewälder (Rhein-Erft-Kreis, Nordrhein-Westfalen)
In den Villewäldern im Rheinland existiert eine der größten Fledermauspopulationen Europas. Bis zu 20 Arten haben hier in den uralten Eichen- und Hainbuchenwäldern ihr Jagdrevier. Da die nachtaktiven Flattertiere vielen Menschen seit jeher unheimlich sind und sie mythologisch als Vampire und Geschöpfe Satans geächtet werden, gelten die Villewälder bis heute als extrem schaurig.

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#19 von Arne ( gelöscht ) , 28.09.2019 17:46

Bunker Genshagen: Das Geheimversteck im Untergrund (Ludwigsfelde, Brandenburg)
April 1945: Wenige Tage vor Kriegsende rollen unter Aufsicht der SS Lastwagen auf das Gelände der Bunkeranlage in Genshagen. Bald darauf erschüttert eine gewaltige Explosion das kleine Dorf in Brandenburg. Als die Alliierten eintreffen, sind sämtliche fünf Zugänge des Bunkers eingestürzt – gesprengt von Mitgliedern des Nazi-Elitekorps. „Das ist ziemlich viel Getöse für einen Stollen, in dem Arbeiterinnen bei Bombenangriffen kauerten“, findet der Historiker Rainer Karlsch. Noch verdächtiger erscheint die Tatsache, dass das Gängesystem vor der Sprengung von SS-Offizieren bewacht wurde. „Eine normale Luftschutzanlage muss man nicht mit Wachposten sichern“, so Karlsch – was die Vermutung nahelegt, dass die Nazis im Untergrund etwas verstecken wollten. Nur was? Der Historiker hat Indizien gesammelt, die andeuten, dass es sich um Pläne für eine Atombombe handelte. Experten sind überzeugt, dass der Minister Wilhelm Ohnesorge die Geheimakten aus seiner Waffenschmiede im April 1945 wegschaffen ließ, ehe sie den Alliierten in die Hände fallen konnten – die Konstruktionspläne könnten also noch heute irgendwo tief unten im Labyrinth der Stollen verborgen liegen…


Arne

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#20 von Bator ( gelöscht ) , 28.09.2019 17:49

Pollingsrieder Kapelle: Die Pest-Kapelle (Weilheim, Oberbayern)
Viele Mythen ranken sich um das abgeschiedene im tiefsten Wald gelegene Gotteshaus (Symbolbild), dessen Geschichte bis ins 9. Jahrhundert zurückgeht. In Pestzeiten fanden hier die Toten ihre letzte Ruhestätte, auch schwarze Messen sollen in der Kapelle gefeiert worden sein. Besonders mysteriös: Um die Kapelle herum sind Brunnen angelegt, die ein Pentagramm ergeben. Man sagt daher, dass der Wald im Umkreis von fünf Kilometern verflucht ist.


Bator

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#21 von LutzDietmar , 28.09.2019 17:55

Kap Arkona: Die letzte Bastion der Heiden (Insel Rügen, Mecklenburg-Vorpommern)
Im Jahr 1.000 haben die christlichen Heere fast jeden Winkel Germaniens erobert. Nur im äußersten Norden setzen sich slawische Heiden noch zur Wehr: Die Insel Rügen wird zur letzten Festung der alten Götter – und zum Schauplatz grausamer Kulte. Das Volk der Ranen huldigt Mächten wie dem vierköpfigen Kriegsgott Svantovit – und der verlangt regelmäßig Opfer. Der wichtigste Tempel des Kriegsgottes befindet sich hier an diesem besonderen Ort: Kap Arkona. Hoch auf den Kreideklippen von Rügen thront die mächtige Jaromarsburg. Aus ganz Osteuropa schicken Slawenherrscher wertvolle Geschenke nach Kap Arkona, die auf dem Altar geopfert werden. Doch die Opfer bringen keine Rettung, 1.168 geht ein christliches Heer gegen die „Ungläubigen“ auf Rügen vor: Dänische Truppen stürmen die Festung und machen sie dem Erdboden gleich.

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RE: geheimnisvolle Orte in Deutschland

#22 von Makler , 28.09.2019 17:57

Belchen-Dreieck: Das vergessene Heiligtum der Druiden (Schwarzwald, Baden-Württemberg)
Der Belchen im Schwarzwald wacht über ein uraltes Heiligtum keltischer Druiden. Schon in den 1980er-Jahren stießen Forscher auf eine Auffälligkeit: Der Schwarzwälder Belchen ist nur einer von vielen Belchen im Umkreis von 100 Kilometern – und bildet mit dem 73 Kilometer entfernten „Elsässer Belchen“ im Westen und dem 51 Kilometer entfernten Schweizer Belchen im Süden ein exaktes rechteckiges Dreieck. Der Basler Kantonsarchäologe Rolf d’Aujourd’hui erkannte schließlich, dass es sich dabei um einen gigantischen vorgeschichtlichen Sonnenkalender handelt, mit dem keltische Druiden schon vor 2.300 Jahren mithilfe des Sonnenstandes über den unterschiedlichen Belchen auf den Tag genau alle vier astronomischen Jahreszeiten bestimmen konnten. Auch der Feiertag des keltischen Sonnen- und Lichtgottes Belenus am 1. Mai wird durch die herausragenden Landmarken des Belchen-Sonnenkalenders präzise angezeigt.


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#23 von Germanum , 16.08.2021 00:16

Fort X in Köln
Dies ist das Fort X auf der rechten Rheinseite, am Nohlenweg. Es gibt auch noch das Fort X linksrheinisch.
Die Forts in Köln sind Teil des Befestigungsrings aus der Kaiserzeit. Manche sind gut erhalten, andere weniger.


Angefügte Bilder:
Sie haben nicht die nötigen Rechte, um die angehängten Bilder zu sehen
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